Hier Originalausschnitte aus der Badischen Zeitung über uns.

24.10.2016

Die ganze Bandbreite des Akkordeons

Beim Breitnauer Jahreskonzert beweisen alle Generationen ihr Können / Nachwuchs glänzt mit Musical und einem Abenteuer.

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    Die Flötenkinder spielten als Mäuse und Vögel eine Mäusegeschichte vor. Foto: Eva Korinth

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    Die Breitnauer Trachten-Akkordeon-Gruppe bot einen Melodienstrauß. Foto: Eva Korinth

BREITNAU. Mit einem Melodienstrauß voller Romantik und modern interpretierten Klassikstücken, flinken Mäusen und dem Wusel begeisterte die Breitnauer Trachten-Akkordeon-Gruppe ihr Publikum. Zum herbstlichen Jahreskonzert spielten sie am Samstagabend in der vollen Kultur- und Sporthalle und ernteten für ihr anspruchsvolles Spiel viel Applaus.

Die Freunde der Akkordeonmusik erlebten einen unterhaltsamen und auch aufregenden Abend, in dessen Pause Ehrungen ausgesprochen wurden. Am Konzertende entließen die Zuhörer die Musiker nicht ohne zwei Zugaben.

Geehrt wurde von Frank König vom Deutschen Handharmonikaverband für zehn Jahre Musizieren Stefanie Waldvogel und Sylvia Wursthorn mit der silbernen Ehrennadel. Vom Verein ausgezeichnet wurde für ihr 15 Jahre währendes Engagement Vorsitzende Katharina Müller.

Mächtig stolz ist man auf vier Akkordeonschüler, die beim Bezirksjugendwettbewerb erfolgreich mitgemacht hatten. Kaija Babler wurde mit "ausgezeichnet", Lotte Weise, Laura Hog und Jonas Hoch mit "sehr gut" ausgezeichnet.


Einen tollen Auftakt gestalteten die Jüngsten, die Flötenspieler. Sie führten in Musicalform eine Mäusegeschichte auf. Graue Mäuse und bunte Vögel hüpften über die Bühne. Das Publikum war begeistert und konnte kaum genug bekommen. Das Jugendorchester bot eine Besonderheit mit dem musikalischen Abenteuer von Wusel, der sich ins Museum schließen lässt und eine Mumie zum Leben erweckt. Das war spannend und unterhaltsam. Patricia Eckmann dirigierte.

Nach einer Umbaupause präsentierte sich das Hauptorchester mit Dirigent Axel Traub auf der Bühne. Schon nach den ersten Takten waren die Zuhörer gebannt. Ein musikalischer Leckerbissen nach dem anderen wurde ihnen vorgesetzt. Sie erlebten die ganze musikalische mögliche Bandbreite des Balginstruments Akkordeon. Zuerst durfte getanzt werden zum Aufwärmen. Federleicht wiegten sich Blumen im Rhythmus beim Blumentanz, bis übergeleitet wurde zum lust- und schmerzvoll vorgetragenen temperamentvollen Tango. Die Akkordeonspieler begnügten sich bei dem romantischen Liebeslied "You raise me up" mit der Hintergrundbegleitung der beiden Solisten Katharina Müller (Gesang) und Katja Hog (Klavier). Eine herrliche Kombination an musikalischen Elementen, die Traub zusammengestellt hatte.

Dass die musikalische Darstellung von fliegenden Sandkörnern in einem Sandsturm nicht unmöglich ist für ein Akkordeon, bewies das Sextett Katja Hog, Patricia Eckmann, Pirmin Faller, Boris Rombach, Nastassja Schön und Axel Traub. Beeindruckend die rasante Spielweise der Sechzehntelnoten in Form der Griffart Belloshake. Das Stück wurde in Eigenregie nach einer Internetvorlage von Patricia Eckmann komponiert und interpretiert. Mit ihm bewiesen die Spieler ihr großes Können am Instrument.

Die Adaptionen der Schicksalssinfonie von Beethoven und der Ouvertüre von "Der Kalif von Bagdad" war gespickt mit modernen Elementen und das Zuhören bereitete großes Vergnügen. Lautstark und glücklich sang das Publikum am Konzertende bei der Zugabe "Schwarzwaldmarie" mit. Mit einem lachenden Auge, so gute Musik gehört zu haben, und einer Träne im Knopfloch, weil das Konzert vorbei war, ließ das Publikum nach einem letzten Applaus die Musiker von der Bühne ziehen.

 

 

15.03.2016

Die Jugendarbeit zahlt sich aus

Trachtenakkordeongruppe Breitnau ohne Nachwuchssorgen.

BREITNAU. Flotte Musik auf hohem Niveau hat sich die Trachtenakkordeongruppe Breitnau auf die Fahnen geschrieben. Herausragendes Ereignis 2015 war das Jahreskonzert in der vollbesetzten Kultur- und Sporthalle. Für Axel Traub war es "die beste musikalische Darbietung seit meinem Amtsantritt 2010 als Dirigent."

Vergangenes Jahr traf sich das Orchester zu 42 Proben und gab zehn Konzerte, blickte Schriftführerin Nastassja Schön zurück. Zudem unterstützten die Akkordeonisten die Musikkollegen der Trachtenkapelle bei deren 150-Jahr-Feier. Aufgrund schlechten Wetters fielen einige Open-Air-Veranstaltungen aus. Der Jahresausflug führte zum befreundeten Akkordeonverein Stuttgart-Wangen, wo die Breitnauer ein Konzert gaben und die Musicals Tarzan und Chicago besuchten. Das Gemeinschaftsgefühl stärkte auch ein Kameradschaftsabend mit Bowlen. Beim Nachtbummel in Hinterzarten musizierte man an verschiedenen Orten.

Im September probierte das Orchester erstmals die Sound-System-Anlage aus, die laut Schön mit schnellem Auf- und Abbau sowie perfekten Klang überzeugt.: "Selbst unser Dirigent war entzückt." Für das Jahreskonzert unter dem Titel "Melodien aus aller Welt" wurde viel geübt.

Nachwuchssorgen hat der Verein nicht. 37 Flötenspielerinnen und -spieler, ein Melodikaakteur sowie weitere 13 Mädchen und Jungen in Ausbildung sichern die Zukunft, berichtete Jugendleiterin Patricia Eckmann, die auch Dirigentin und Ausbilderin ist. Ein Höhepunkt war die Teilnahme an einem Konzert der Arbeitsgemeinschaft Hochschwarzwald für Jugend- und Schülerorchester. Breitnau glänzte unter anderem mit dem "Scary Blues Waltz" von Axel Traub. Einen besonderen Auftritt hatte das Nachwuchsorchester bei "Euro Musique" im Globe Theater des Europaparks in Rust. Zudem wirkten die Nachwuchstalente beim Jahreskonzert des Hauptorchesters mit.

Dirigent Axel Traub sprach trotz der wenigen Auftritte des Hauptorchesters von einer "tollen musikalischen Bilanz". Mit der Teilnahme an den Proben und Konzerten war er zufrieden. Nur eine einzige Probe verpasst hatten Maritta Hog und Pirmin Faller, bei zwei Proben fehlte Patricia Eckmann.

Traub dankte Ehrendirigent Bernhard Lickert und Drummer Heiko Schuler von der Trachtenkapelle für die Aushilfe bei personellen Engpässen. Lickert versprach, weitere Bereitschaft: "Ich bin gerne zu weiteren Einsätzen bereit. Es hat mir viel Spaß gemacht." Das Orchester sei eine "homogene Einheit und bereitet viel Freude."

Aufgrund zusätzlicher Einrichtungsgegenstände im Probenraum, der Beschaffung der neuen Musikanlage und weil der kommunale Zuschuss erst im Januar eintraf, berichtete Schatzmeister Pirmin Faller von einem vierstelligen Fehlbetrag. Vorsitzende Katharina Müller: "Es war eben ein Jahr der Investitionen und wenigen Konzerte." Aktuell zählt der Verein 30 aktive Musiker, 51 Nachwuchsspieler und 94 passive Mitglieder.

Müller dankte dem Vorstand und allen Musikern für ihren Einsatz. Dabei geht die Vorsitzende mit bestem Beispiel voran, fährt sie doch zu jeder Probe und zu jedem Konzert über 200 Kilometer von ihrem Wohnort Freudenstadt nach Breitnau. Bürgermeister Josef Haberstroh würdigte die Leistungen der Trachtenakkordeongruppe und bedauerte, dass er "bei dem tollen Jahreskonzert nicht anwesend sein konnte."

Die Nachwuchsspielerinnen Kaija Babler (10) und Lotte Weise (11) hatten die Versammlung musikalisch eröffnet. Mit Laura Hog und Jonas Hoch sind sie für den Bezirkswettbewerb gemeldet. Die nächsten Termine für das Hauptorchester sind ein Konzert am 3. April in der Kultur- und Sporthalle sowie das Wanderopening am 5. Mai in Hinterzarten. Das Jahreskonzert ist für den 22. Oktober terminiert.

 

27.10.2015

Musikalische Reise durch viele Länder

Trachtenakkordeongruppe Breitnau unterhält die zahlreichen Zuhörer bei ihrem Jahreskonzert bestens.

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    Axel Traub Foto: Liane Schilling

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    Die Trachtenakkordeongruppe Breitnau unter Leitung von Axel Traub, begeisterte am Samstag beim Jahreskonzert in der Kultur- und Sporthalle. Foto: Liane Schilling

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    Marita Hog Foto: Liane Schilling

    BREITNAU. Mit einer temperamentvollen, sehr gelungenen Melodienreise um die Welt versetzte die Breitnauer Trachtenakkordeongruppe am Samstagabend spielend die Grenzen und entführte die Gäste ihres gut besuchten Jahreskonzertes aus der Kultur-und Sporthalle in die Fremde. In verschiedenen Formationen setzten die überwiegend jungen Akteure in Schwarzwälder Tracht das Traditionsinstrument gekonnt ein und präsentierten sich im Hauptorchester flexibel durch wechselnde Positionen verschiedener Spieler.

    Den Auftakt gaben die Nachwuchsspieler, dirigiert von Jugendleiterin Patricia Eckmann. Die Flötenschüler von Marita Hog erklärten in ihrem Musikmärchen, wie die Eulen zu ihrem Ruf kamen. "Voll cool" bot sich das Jugendorchester dar mit dem gleichnamigen Titel von Jürgen Schmieder und seinem Song "Rockstars" sowie der Eigenkomposition von Axel Traub, "Scary Blues Waltz".

    Das Hauptorchester unter Leitung von Axel Traub eröffnete mit dem "Tango pour Claude". Das Werk des französischen Komponisten Richard Galliano wurde von Katja Hog am Klavier begleitet. Die Klangreise führte mit dem Marsch "British Friends" weiter nach England. Die musikalische Aufforderung, mehrmals im Leben die Blickrichtung zu wechseln gab das Ensemble (Pirmin Faller, Katja Hog, Boris Rombach, Patricia Eckmann und Axel Traub) den Konzertbesuchern mit auf den Weg. Der Dirigent hat dafür den Titel "Turn around" komponiert. Mit den harmonischen Melodien der Filmmusik "Il postino" ging die Reise nach Italien weiter, wohin auch das romantische Lied für Liebende "All of me" passt. Es wurde von der Vorsitzenden der Akkordeongruppe, Katharina Müller, gesungen. Katja Hog begleitete am Klavier und Boris Rombach mit der Trommel.

    Wie mitreißend das Akkordeonorchester den "Böhmischen Traum" inszenierte, eine ursprünglich für Blasmusik komponierte Polka, bestätigte das Publikum durch spontanes Mitklatschen. Begeisterung entfachte auch der rasant dargebotene, orientalische "Säbeltanz", ein Erfolgsstück des sowjetisch-armenischen Komponisten Aram Chatschaturjan.

    Mit "Lord of the dance", Musik aus einer irischen Tanzshow, die die Legende vom Kampf der guten gegen die bösen Mächte erzählt, endete die musikalische Reise zunächst auf der grünen Insel. Das begeisterte Publikum bekam aber die geforderten Zugaben.

    Im Rahmen des Jahreskonzertes der Trachtenakkordeongruppe Breitnau wurden auch besonders engagierte Musiker von Charlotte Eckmann in Namen des deutschen Harmonikaverbandes ausgezeichnet. Axel Traub, Dirigent und musikalischer Leiter des Hauptorchesters übt diese Funktion seit vier Jahren in Breitnau aus, wo er auch Ausbilder ist. Zuvor war er Dirigent in Vörstetten. Er erhielt die silberne Dirigentennadel des Verbandes. Diese wurde auch an Maritta Hog verliehen. Sie ist seit vielen Jahren aktive Spielerin, war sechs Jahre Schriftführerin und ist jetzt stellvertretende Vorsitzende. Seit 2006 war sie musikalisch und organisatorisch für die Jugendarbeit zuständig. Zusätzlich zur silbernen Dirigentennadel erhielt sie den goldenen Pin für ihr Engagement in der Jugendarbeit.

    Patricia Eckmann, deren musikalische Laufbahn in Saig begann, wechselte 2011 nach Breitnau und spielt dort die dritte Stimme oder das Elektronium. Seit Frühjahr 2015 ist sie Jugendleiterin und erhielt nun für mehr als zehnjährige Tätigkeit die silberne Nadel des Deutschen Harmonikaverbandes. Für fünfjähriges Wirken im Verein wurde Nastassia Schön mit einer Urkunde bedacht.

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    11.03.2015

    Müller und Hog übernehmen Führung

    Neuwahlen bei der Trachten-Akkordeongruppe Breitnau bringen einige Veränderungen.

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      Neue Posten im Vorstand bekleiden (von links): Maritta Hog (stellvertretende Vorsitzende), sitzend die neue Jugendleiterin Patricia Eckmann und rechts die neue Vorsitzende Katharina Müller. Foto: Sarah Beha

    BREITNAU. Neu besetzt ist der Vorstand der Breitnauer Trachten-Akkordeongruppe: Katharina Müller und Maritta Hog bilden nun das neue Führungsduo. Weiter blickte der Verein bei seiner Hauptversammlung am Freitag im Gasthaus Kreuz auf ein gelungenes Jubiläumsjahr zurück.

    Bisher bestand der Vorstand aus Katharina Müller, Daniela Nägele und Kathleen Rombach. Aufgrund von Familienzuwachs traten Nägele nach 14 Jahre im Vorstand und Rombach nach sechs Jahren nicht mehr zur Wiederwahl an.

    Somit löste der Verein das Vorstandsteam auf und änderte die Satzung dahingehend, dass es nun einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden gibt.

    Gewählt wurden Katharina Müller als Vorsitzende und als ihre Stellvertreterin Maritta Hog, die ihren Posten als Jugendleiterin niederlegte und an Patricia Eckmann übergab. Nastassja Schön bleibt Schriftführerin, Pirmin Faller Kassenwart. Kathleen Rombach berät den neuen Vorstand als Beisitzerin, Klaus Willmann ist weiter Beisitzer. 2014 stand ganz im Zeichen des 40. Vereinsgeburtstags mit Jubiläumskonzert und Herbstkonzert. Nastassja Schön berichtete mit heiteren Anekdoten von den vielen zusätzlichen Proben und den anfänglichen Strapazen des Dirigenten Axel Traub. Dieser sprach von einer intensiven Vorbereitung und lobte den Einsatz des Orchesters.

    Vorsitzende wünscht sich mehr Konzerte

    Keine einzige der 44 Proben und zwölf Konzerte verpasste Pirmin Faller. Maritta Hog und Christoph Nägele wurden ebenso für ihr häufiges Erscheinen gelobt. Das Jubiläumskonzert war ein voller Erfolg, neben dem Hauptorchester trat das Ehemaligen-Orchester unter Leitung von Ehrendirigent Bernhard Lickert auf, der Nachwuchs des Vereins eröffnete das Konzert. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement von Patricia Eckmann, die das Jugendorchester dirigierte und so mit Hilfe von Axel Traub ihre ersten Erfahrungen als Dirigentin sammelte.

    Der Nachwuchs ist breit aufgestellt, Jugendleiterin und Ausbilderin Maritta Hog und Axel Traub unterrichten 28 Schüler an den Flöten, 15 am Akkordeon und zwei an der Melodika. Neben dem Jubiläumskonzert und dem Jugendvorspiel am Herbstfest hatten die Schüler noch mehrere Vorspiele. Außerdem organisierte Hog eine Instrumentenvorstellung an der Grundschule Breitnau. Das Herbstfest war Teil des Jubiläumsjahres. Ausflüge, Geburtstage von Vereinsmitgliedern und eine Hochzeit ergänzten die Aktivitäten im Vereinsjahr.

    Dass der Verein auf der Höhe der Zeit ist, bewies nicht nur die Schriftführerin, die den Tätigkeitsbericht auf ihrem Tablet-Computer vorlas, der Verein beteiligte sich im Sommer auch an der Cold-Water-Challenge und der Vorstand kommuniziert gerne mit dem Nachrichtensofortversand WhatsApp, verriet Schön schmunzelnd.

    Fürs kommende Jahr plant das Hauptorchester acht Konzerte, darunter auch das Jahreskonzert am 24. Oktober. Vorsitzende Müller betonte, dass es gerne auch noch mehr Konzerte werden könnten, "umso mehr Konzerte, umso besser für unsere Kasse." Zuwachs erhält das Hauptorchester von Ehrendirigent Bernhard Lickert, der seine musikalische Unterstützung ankündigte und Müller lobt, die mittlerweile in Freudenstadt wohnt und für den Verein einige Kilometer zurücklegt, "das ist etwas ganz außergewöhnliches." Die jungen Spieler treten am 15. März beim Gemeinschaftskonzert der Akkordeonjugend ARGE Hochschwarzwald in St. Märgen auf, beworben haben sie sich zuem für das Euro-Musique Festival im Europa-Park.

    27.10.2014

    Flotte Volksmusik

    Trachtenakkordeongruppe Breitnau begeistert mit ihrem Herbstkonzert das Publikum.

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      Das Orchester unter Leitung von Axel Traub bot beim Herbstkonzert zum 40-jährigen Bestehen ein abwechslungsreiches Programm. Foto: Liane Schilling

    BREITNAU. Mit einem stimmungsvollen und abwechslungsreichen Herbstkonzert hat die Trachtenakkordeongruppe Breitnau anlässlich ihres 40. Geburtstages am Samstag im alten Pfarrhof ihr musikalisches Können und ihre Heimatverbundenheit zum Ausdruck gebracht. In verschiedenen Formationen, gekrönt von Solodarbietungen, präsentierte das Orchester unter Leitung von Axel Traub flotte Volksmusik, ergänzt von klassischen Titeln.

    Das Hauptorchester eröffnete den Konzertabend schwungvoll mit dem Marsch Schwarzwaldluft und der bekannten Amselpolka. Mit einer Komposition des Trossinger Akkordeonlehrers Hans-Günther Kölz, der schmissigen, schnellen Polka, Potz Blitz, begeisterten Patricia Eckmann und Katja Hog mit ihrem brillanten Solovortrag. Als Sängerin im Einklang mit dem Orchester überzeugte Katharina Müller mit dem Lied von der Mühle im Schwarzwald. Mit dem Titel schwarz-rote Kirschen von Manfred Brohammer wurde Lyrik musikalisch vermittelt, während sich mit der Schnellpolka, leichtes Blut von Johann Strauß Sohn, die Stimmung wieder änderte. Mit Melodien aus der 1891 in Wien uraufgeführten Operette "Der Vogelhändler" von Carl Zeller entführte das Orchester die Konzertbesucher auf die großen Bühnen der Welt.

    Beim temperamentvoll inszenierten Trompetenecho von Slavko Avsenik und der Polka Böhmischer Traum, klatschte und sang das Publikum mit.

    In kleiner Besetzung, mit Christoph Nägele an der Steirischen, Maritta Hog an der Gitarre und Boris Rombach am Schlagzeug wurde ebenfalls dynamische Musik präsentiert, deren Funke übersprang. Sie ließen den Festtag im Dorf von den Oberkrainern und den St. Magdalena Walzer von Luis Plattner erklingen. Patricia Eckmann am Elektronium und Katja Hog am Akkordeon überzeugten ein weiteres Mal als Solistinnen mit dem Bravour Galopp Zirkus Renz.

    Das begeisterte Publikum forderte mehrere Zugaben, ehe die Bühne für den heimischen Kabarettisten Martin Wangler freigegeben wurde.

    Er schilderte humorvoll seine eigenen Erfahrungen am Akkordeon und deren Auswirkungen auf seine ersten Liebeserlebnisse. Da er dann doch noch eine "Klassefrau" am Titisee traf, die sich ebenfalls zum "Heimatluftkompressor" bekannte, ist sein Talent der Szene erhalten geblieben. So erfuhren die Gäste, dass Breitnau Fichtennadelduft und Güllegeruch ist, von Hinter- und Vorderwäldern bewohnt wird und überm Himmelreich liegt, aber bis ins Höllental reicht. Wangler besang das Hirtenfest Laurenzi, das zum Ballermann in der Schutzhütte des Auerhahns verkommen sei, bot Walderlebnisse als Wildsau und bei der Hirschbrunft.

    Breitnaus Bürgermeister Josef Haberstroh bestand die Prüfungen und erkannte den Hirschruf. Das Cego-Lied wurde schon mitgesungen und -gestampft und wer das Wälderkartenspiel lernen möchte, kann sich bei der Volkshochschule anmelden.

     

    28. Mai 2014

    Zugaben am Galaabend

    Die Trachtenakkordeongruppe Breitnau feiert das 40-jährige Bestehen bei ihrem Jahreskonzert.

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      Frieda Grüninger (von links) Georg Herrmann, Daniela Nägele und Bernhard Lickert wurden im Rahmen des Jubiläumsabends der Trachtenkapelle Breitnau geehrt. Foto: Liane Schilling

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      Auftritts des Hauptorchesters unter der Leitung von Axel Traub. Foto: Liane Schilling

    BREITNAU (ls). Mit einem musikalischen Feuerwerk aus abwechslungsreicher und anspruchsvoller Akkordeonmusik, dargeboten in verschiedenen Formationen, begeisterte die Trachtenakkordeongruppe Breitnau bei ihrem Jubiläumskonzert.

    Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Gruppe wurde das Vereinsleben präsentiert, bereicherten Gäste mit gesanglichen und instrumentalen Ergänzungen, das Programm in der voll besetzten Kultur- und Sporthalle. Den pfiffigen Auftakt des Konzertabends machte die Jugendabteilung unter Leitung von Axel Traub und Maritta Hog, dirigiert von der Nachwuchsdirigentin Patricia Eckmann. In einer besonders bunten Schulstunde erklärten die jungen Musiker die Vereinsgeschichte. Mit den von Axel Traub arrangierten Titeln Drowsy Maggie und Eye oft the Tiger, sowie dem Soundtrack zum französischen Film die fabelhafte Welt der Amélie, setzten sie die Begeisterung für ihr Hobby musikalisch um. Ein Geburtstagsgeschenk machte der Ehrendirigent Bernhard Lickert. Er hat ein Ehemaligenorchester formiert, das mit bekannten Melodien und dem von Lickert komponierten Lied Geburtstagsgrüße zum Programm beitrug. Auch mit der Post im Walde, von Sebastian Mattis mit einem Trompetensolo bereichert, wurden Erinnerungen geweckt. Das Hauptorchester, geleitet von Axel Traub, eröffnete seinen Konzertteil mit Foxtrott-Visionen, die Patricia Eckmann mit Soloparts bereicherte. Katharina Korf sang Gabriellas Song, die Melodie zum schwedischen Film Wie im Himmel, vom Orchester einfühlsam interpretiert. Voller Hingabe und Präzision präsentiert wurden auch der Tango sentimentale von Rudolf Würthner und die E-Dur-Serenade von Antonin Dvorak, von Streichern begleitet. Der Chor PopChor‘n aus Hinterzarten sang mit dem Jubelorchester die Popballade von Michael Jackson. Mit dem typischen Walzer der klassischen Musik, Second Walz, folgte ein weiterer Stilwechsel im Repertoire, ehe es mit dem Welthit von Queen, Bohemian Rhapsody wieder rockig wurde. Katja Hog begleitete am Klavier. Mit mehreren vom begeisterten Publikum geforderten Zugaben klang der Galaabend aus.

    Im Rahmen des Jubiläumsabends wurden langjährige Mitglieder geehrt. Clemens Zeissler überreichte im Auftrag des deutschen Harmonikaverbandes Urkunden und Verdienstnadeln. Für 40-jährige Zugehörigkeit zum Verband und 35 aktive Jahre bei der Trachtenakkordeongruppe Breitnau wurde Ehrendirigent Bernhard Lickert ausgezeichnet. Er war von 1978 bis 2010 musikalischer Leiter der Gruppe in Breitnau und von 1984 bis 1993 auch Dirigent des Breitnauer Jugendorchesters und der Akkordeonspieler in Hinterzarten. Zwei Jahre war er im Vorstandsteam. Ebenfalls seit 40 Jahren ist Georg Hermann aktiv. Er spielte von 1974 bis 1984 beim Akkordeonclub Titisee und seit 1984 in Breitnau. Frieda Grüninger, Gründungsmitglied der Trachtenakkordeongruppe und langjährige Jugendausbilderin ist noch immer begeistertes Orchestermitglied. Seit 20 Jahren gehört Daniela Nägele dem Verband an. Sie spielte im Jugendorchester und seit 1997 im Hauptorchester und gehört seit 2001 zum Führungsteam des Vereins.

     

    24.März 2014

    Jahreskonzert in zwei Teilen

    Trachten-Akkordeongruppe Breitnau blickt voraus.

    BREITNAU (jfz). Berichte und ein Ausblick auf das laufende Jahr sind am Freitag bei der Hauptversammlung der Trachten-Akkordeongruppe Breitnau auf der Tagesordnung gestanden.

    Schriftführerin Nastassja Schön berichtete von 38 Proben und 13 Konzerte, darunter auch das Jahreskonzert mit anspruchsvollen Stücken. Gut integriert habe man dabei die Jugend, außerdem wurde eine CD aufgenommen. Mit vielen gemeinschaftsfördernden Treffen habe man das gute Vereinsklima gepflegt.

    Die Leiterin der Jugendabteilung Maritta Hog und der musikalische Leiter Axel Traub berichteten von insgesamt 42 Nachwuchsmusikern, mit denen man einige Ausflüge (Bowling, Kino) unternahm und das Können beispielsweise bei Auftritten im Europa-Park, Elternvorspiel, Weißen Sonntag oder Altennachmittag unter Beweis stellte.

    Beglückwünscht wurde Virginia Hug, die erfolgreich am G-Lehrgang teilgenommen hatte. Momentan bereitet sich die Jugendabteilung bereits auf das diesjährige Jubiläumskonzert vor, das laut Hog zu einem großen Vorhaben hinsichtlich schauspielerischer, musikalischer und spielerischer Art werde.


    Kassierer Pirmin Faller hatte gute Nachrichten. Dank des Engagements der Mitglieder habe man ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Dirigent Axel Traub freute sich, dass drei Spielerinnen aus der Jugend den Weg ins Hauptorchester gefunden haben.

    Das Jahreskonzert 2013 sei gelungen und teils sehr emotional getroffen gewesen. Das gute Niveau und die erfolgreichen Konzerte bestätigten ihn in seiner Arbeit. Der Vorstand mit Daniela Nägele, Katharina Korf und Kathleen Kukoda hatte viel Lob für das Engagement der Mitglieder parat.


    Sie kündigten an, dass das diesjährige Jahreskonzert auf zwei Veranstaltungen verteilt werde. Der erste Konzertabend findet in der Kultur- und Sporthalle in Breitnau statt mit der Jugend und in Kooperation mit PopChor’n aus Hinterzarten und mit Streichern. Der zweite Konzertabend ist im alten Pfarrhof in Breitnau geplant bei einem Herbstfest mit Kindernachmittag und anschließendem Kabarett mit Martin Wangler.

    Breitnaus Bürgermeister Josef Haberstroh dankte dem Engagement des Vereins und vor allem der Jugendleiterin Maritta Hog für ihr Engagement in der Jugendförderung.

     

    8.Juli 2013

    Vielen Gästen vorgespielt

    Trachtenakkordeongruppe Breitnau nutzt das Jahreskonzert auch für Ehrungen von Aktiven.

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      Katharina Korf bereicherte das Jahreskonzert der Trachtenakkordeongruppe Breitnau gesanglich mit dem Stück „Hallelujah“, das einst Leonard Cohen geschrieben hat und bekam viel Beifall. Foto: Heidrun Simoneit

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      Boris Rombach freut sich über die überraschende Ehrung. Foto: Heidrun Simoneit

    BREITNAU. Bei bestem Sommerwetter lud die Trachten-Akkordeongruppe Breitnau am Samstagabend zu ihrem Jahreskonzert. In der wohltemperierten Kultur- und Sporthalle waren alle Fenster weit geöffnet, der Sonnenschutz schon früh runtergefahren. "Grillen wäre heute eine Alternative gewesen", bekannte eine Musikerin. Doch die Trachtengruppe war zufrieden, denn die Halle war gut besucht.

    Das lag vielleicht auch am vielen Nachwuchs, der auf der Bühne seine musikalischen Talente präsentierte, und da wollte die Familie nicht fehlen. Den Anfang machten an diesem Abend die 22 Flötenkinder und Melodienspieler. Der hoffnungsvolle Nachwuchs ging mit bunten Tüchern auf eine musikalische Reise, stampfte dabei rhythmisch mit den kleinen Füssen, machte ein ernstes Gesicht und hatte stets den Blick zur Seite gerichtet, wo die Betreuerin Maritta Hog stand.

    Das Jugendorchester beeindruckte ebenfalls mit einer stattlichen Anzahl an Spielern. Bereits jetzt haben es vier Musiker (Sylvia Wursthorn, Stefanie Waldvogel, Sabrina Sigwarth und Felix Lickert) aus dieser Formation in das Hauptorchester geschafft. Sie traten beim Jahreskonzert zum ersten Mal öffentlich auf. Ob der Nachwuchs so zahlreich an den Verein gebunden werden kann, ist allerdings fraglich. Das wissen auch die Verantwortlichen aus dem Vorstand. Zu groß sind manchmal die Verlockungen, die andere Vereine und Freundesgruppe bieten.

    An diesem Abend spielte die Jugend mit Dirigent Axel Traub drei Stücke und zeigte das bereits jetzt breite Repertoire (mal rockig, mal irische Klänge, eine schwedische Melodie mit wenigen Tönen).

    Ist der Sprung von Jugend zum Erwachsenen geschafft, findet selten ein Wechsel in andere Interessensbereiche statt. Im Rahmen des Jahreskonzerts ehrte der Verband für langjährige Treue Kathleen Kukoda mit der bronzenen Nadel und einer Urkunde. Sie verstärkt seit 2003 das Hauptorchester mit ihrem Bass. Seit zehn Jahren ist Kukoda im Verband, seit vier Jahren ist sie auch im Vorstand der Trachten-Akkordeongruppe tätig.

    Von der Ehrung überrascht wurde Boris Rombach, der seit 1984 im Verband ist. Im selben Jahr trat er dem Jugendorchester bei, 1992 wechselte Rombach zum Hauptorchester, wo er seitdem Schlagzeug spielt. Zwei Jahre war er Beisitzer, seit 2009 ist er im Vorstand. Dazu kümmert er sich als vereinseigener Koch um die Verpflegung de Gäste und Mitglieder zu besonderen Anlässen. Für 30 Jahre erhielt er die goldene Nadel.

    Ehrenamtliche Ehrungen vom Verein gingen für besondere Verdienste an Maritta Hog (sechs Jahre Schriftführerin, spielt Akkordeon zweite Stimme). Zurzeit ist Hog Beisitzerin und kümmert sich um die Jugendausbildung. Klaus Willmann war sechs Jahre Mitglied im Vorstandsteam, ist seit 1993 Beisitzer und spielt Akkordeon erste Stimme. Daniela Nägele spielt Akkordeon dritte Stimme, war zwei Jahre Jugendvertreterin und ist seit 2001 im Vorstand. Für ihr Engagement erhielten sie vom Verein eine Urkunde.

    Musikalisch unterhielt das Hauptorchester mit Dirigent Axel Traub an diesem Abend die Gäste mit acht Stücken. Höhepunkt war das Stück "Hallelujah" von Leonard Cohen, bei dem Katharina Korf als Sängerin glänzte.

    Autor: Heidrun Simoneit

     

    19.März 2013

    Viel Nachwuchs und wenig Aktive

    Mitgliederschwund bereitet Trachtenakkordeongruppe Sorgen.

    BREITNAU. Auf ein Jahr mit wenig Konzerten, aber vielen Proben blickten 30 Mitglieder der Trachtenakkordeongruppe bei der Generalversammlung im Hotel Kreuz zurück. Bei den Neuwahlen ergaben sich einige Änderungen im Vorstand. Die Kasse ist gut gefüllt. Ein Wermutstropfen ist die sinkende Zahl aktiver Mitglieder.

    Schriftführerin Katharina Korf zählte 44 Zusammenkünfte im vergangenen Jahr, davon acht Konzerte, 31 Proben und fünf sonstige Treffen. Das Jahreskonzert im Mai war ein voller Erfolg. Auch das Gesellige kam im Jahresverlauf nicht zu kurz.

    Susanne Faller berichtete über eine gut gefüllte Kasse. Dirigent und Jugendausbilder Axel Traub informiere über die Jugendarbeit. Er, Maritta Hog und Barbara Helmle-Hofmeier, unterrichten den zahlreichen Musikernachwuchs. Von dem SBS-Förderprogramm ("Singen, Bewegen, Sprechen") des Landes ist noch eine Kindergartengruppe übrig geblieben, die Traub betreut. "Es macht sehr viel Spaß, da hat sich wirklich eine Entwicklung vollzogen", meinte Traub, der sich auch erfreut über den gelungenen Auftritt der Jugend beim Schülervorspiel im Pfarrhof und über die Erfolge von Felix Lickert beim Bezirkswettbewerb im Glottertal sowie von Katja Hog und Patricia Eckmann beim Landeswettbewerb äußerte. Patricia Eckmann ist zudem Mitglied im Landesjugendorchester. Derzeit sind 18 Kinder an der Flöte, sechs an der Melodika, 18 am Akkordeon und eines am Keyboard in Ausbildung, 52 Nachwuchsspieler zählt der Verein.

    In seinem Bericht über das Hauptorchester bedauerte Traub, dass es über die HTG nur wenige Kurkonzerte gab, "in der ersten Jahreshälfte hatten wir kein einziges Kur- oder Unterhaltungskonzert". Dafür wurde umso intensiver geprobt. Mit dem Niveau des Jahreskonzertes zeigte er sich sehr zufrieden. Die Auswahl der Stücke habe nicht jedem zugesagt, manchem sei sie zu wenig volkstümlich gewesen. Schade sei, dass nach Austritten nur noch 15 Aktive dabei seien.

    Kathleen Kukoda vom Vorstandsteam berichtete über Sitzungen und Besprechungen und sprach allen Unterstützern ihren Dank aus, besonders Maritta Hog für ihre Jugendarbeit und die organisatorische Mithilfe, Hubert Hog für die Wartung und Pflege der Instrumente, Georg Hermann, der sich um die Noten kümmert, und Pirmin Faller, der zuständig ist für die passiven Mitglieder.

    Bürgermeister Josef Haberstroh freute sich über die "sehr, sehr umfangreiche" Jugendarbeit. "Wir sind sehr stolz in Breitnau, dass wir so eine tolle Jugend haben." Die Zuschüsse der Gemeinde für die Jugend seien gut angelegt, denn die Kinder seien hier gut aufgehoben. Ihm habe die Stückeauswahl beim Jahreskonzert gefallen. "Ich kann nur ermuntern, so weiterzumachen auf diesem Niveau." Hinsichtlich der HTG bat er um Verständnis und betonte, eigene Ideen seien wichtiger geworden. Die HTG sei offen für neue Ideen, "was machbar ist, wird auch umgesetzt".

    Stühlerücken im Vorstandsteam

    Bei den Wahlen ergaben sich einige Änderungen. Boris Rombach schied aus dem dreiköpfigen Vorstandsteam aus, ihm folgte Katharina Korf. Sie war bisher Schriftführerin und wurde von Nastasja Schön beerbt. Pirmin Faller übernahm von Susanne Faller die Kasse. Bei den Kassenprüfern stellte sich Christoph Nägele an Stelle von Sonja Hering zur Verfügung. Die weiteren Posten blieben unverändert. Für fleißigen Probenbesuch geehrt wurden Klaus Willmann, Maritta Hog sowie Pirmin Faller.
    Kathleen Kukoda nannte in der Vorschau auf 2013 einige wichtige Termine. So sind elf Konzerte geplant, drei davon über die HTG in Breitnau, eins in Hinterzarten. Besucht werden soll das Jubiläum von "Chill out" in St. Märgen im April. Am 6. Juli ist das Jahreskonzert, im September der beliebte Jahresausflug. Für das eigene 40-jährige Jubiläum 2014 gilt es, die ersten Vorbereitungen zu treffen.

    Sorgen äußerte Kukoda hinsichtlich des Mitgliederschwunds. "Es ist immer schade, wenn Mitglieder aufhören", auch wenn alle ihre Gründe hätten. "So ein Verein ist es wert, dass er am Leben bleibt", meinte sie und bat darum, eventuelle Kritik zu äußern, nur so könne man etwas verändern. Kudoka: "Noch mehr Mitglieder zu verlieren, können wir uns nicht leisten."

     

    29.Mai 2012

    Beste Unterhaltung auf einem hohen Niveau

    Die mehr als 200 Besucher belohnten die Leistung der Trachten-Akkordeongruppe Breitnau mit viel Applaus.

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      Das Hauptorchester der Breitnauer Trachten-Akkordeongruppe mit Dirigent Axel Traub erfreute beim Jahreskonzert die über 200 Besucher in der Kultur- und Sporthalle mit beschwingten Melodien auf hohem musikalischem Niveau. Foto: Dieter Maurer

    BREITNAU (ma). Beste Unterhaltung auf hohem Niveau bot die Trachten-Akkordeongruppe Breitnau beim Jahreskonzert. Herausragend waren die Solistinnen Katja Hog und Patricia Eckmann sowie Karina Helmle. Die über 200 Besucher, unter ihnen Bürgermeister Josef Haberstroh, Ehrendirigent Bernhard Lickert und der Vorsitzende des Bezirks Breisgau im Harmonika Verband, Trudpert Beckert, belohnten die Leistung mit viel Applaus.

    Vorsitzende Daniela Nägele versprach bei der Begrüßung einen "wunderschönen Abend für Akkordeonfreunde". Katharina Korf führte charmant durch das Programm. Unter Leitung des engagierten Axel Traub, der vor zwei Jahren die Aufgabe als Dirigent übernahm, hat sich das Hauptorchester deutlich weiter entwickelt. Aufgrund von Erkrankungen in den eigenen Reihen verstärkten Susanne Wursthorn, Lukas Scheuerle und Wolfgang Hug vom befreundeten Akkordeon- und Handharmonika Club Neustadt das Breitnauer Ensemble.

    Zum Auftakt erklang der beschwingte Foxtrott "Ein Sommertag mit Dir". Deutlich ruhiger wurde es bei "El condor pasa". Die ursprüngliche peruanische Volksweise aus dem 18. Jahrhundert wurde in den 1970er Jahren in der englischsprachigen Version von Simon & Garfunkel weltbekannt. Ein Highlight boten Katja Hog und Patricia Eckmann. Das kongeniale Duo spielt seit zwei Jahren zusammen und nahm erfolgreich an Wettbewerben auf Bezirks- und Landesebene teil. Die 15- und 17-jährigen Schülerinnen erhielten für ihre Darbietung unter dem Titel "Impressionen für Akkordeon" viel Beifall. Es erklangen der zweite Satz "Arioso Cantabile" und der dritte Satz "Feldchen mein Feldchen". Zu den Lieblingsstücken des Gesamtorchesters gehört das anschließende "Silence an I".

    Nach einer kurzen Pause erklang die spritzige Komposition "Waldvogel Schottisch", die entgegen ihrem Namen ein schweizerisches Stück ist. Katja Hog und Patricia Eckmann übernahmen den Solistenpart. Bekannt war die Titelmusik des Films "Forrest Gump" mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Karina Helmle verzauberte die Zuhörer am Klavier. Zu den Klassikern zählen die "Ungarischen Tänze" aus der Feder von Johannes Brahms. Das Orchester spielte den Tanz Nummer fünf "Allegro", ein mitreißendes und dynamisches Stück mit raschen Tempowechseln.

    Zum Abschluss erklang eine Melodienfolge aus der berühmten "West Side Story" von Leonard Bernstein. Die moderne Version von Romeo und Julia, die in den 1950er Jahren in Manhattan angesiedelt ist, verbindet die verschiedensten Musikelemente aus Jazz, Oper und Unterhaltung. Mit dem "Libertango" gab das Orchester noch die gewünschte Zugabe.

     

     

    22.März 2012

    Ziel ist gute Ausbildung

    Die Jugend steht bei der Trachtenakkordeongruppe ganz vorn.

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      Zu den erfolgreichen Nachwuchsspielern der Trachten-Akkordeongruppe Breitnau gehören Stefanie Waldvogel (G-Lehrgang), die drei Preisträger beim Bezirksjugendwettbewerb in Glottertal Felix Lickert, Katja Hog und Patricia Eckmann sowie Sylvia Wursthorn (G-Lehrgang). Foto: Privat

    BREITNAU (ma). Die Trachten-Akkordeongruppe Breitnau erfreute auch im vergangenen Jahr die Fans dieser Klänge. Ein besonderes Augenmerk legte der Verein auf eine gute Ausbildung der Jugend und feierte damit schon viele Erfolge, wie bei der Hauptversammlung im Hotel-Café Faller deutlich wurde.

    Das Orchester mit Dirigent Axel Traub begeisterte bei zehn Auftritten zahlreiche Liebhaber der Akkordeonmusik. Derzeit zählt der Verein zwei Dutzend Aktive sowie über 100 Förderer. Die Entgelte für die Auftritte, Mitglieds- und Förderbeiträge sowie das Engagement bei verschiedenen Veranstaltungen sorgten für eine gute Kassenlage, konstatierte Schatzmeisterin Susanne Faller.

    Jugendleiterin Maritta Hog berichtete von sechs Auftritten der von ihr und Ausbilder Axel Traub betreuten Musiktalente. Neben Akkordeon sind auch Flöten, Melodica und Keyboard zu hören. Der Umgang mit den verschiedenen Kinderpersönlichkeiten bereite ihr große Freude. Dass fleißiges Proben belohnt wird, erfuhren einige Nachwuchskräfte beim Bezirkswettbewerb im Glottertal. Katja Hog, Patrizia Eckmann und Felix Lickert beeindruckten die Wertungsrichter und erreichten Spitzenplatzierungen. Mit Erfolg besuchten einige junge Tastenklopfer verschiedene Lehrgänge. Mit neuen spielerischen Unterrichtskonzeptionen möchte Axel Traub noch mehr Kinder und Jugendliche ansprechen und die Ausbildung interessanter gestalten. Der Jugendausbilder lobte die Kontinuität im Breitnauer Kindergarten, wo 31 Mädchen und Jungen im Rahmen des Landesförderprogramms "Singen-Bewegen-Sprechen" betreut werden. Als Dirigent des Hauptorchesters zeigte sich Axel Traub zufrieden über die rasche Auffassungsgabe und die Ernsthaftigkeit der Spieler. Das Jahreskonzert 2012 ist für den 26. Mai terminiert. Damit es ein voller Erfolg wird, will Traub über die regelmäßigen Proben hinaus noch einige zusätzliche Übungsstunden ansetzen.

    Bürgermeister Josef Haberstroh dankte der Trachten-Akkordeongruppe für das Engagement in und für die Gemeinde. Er freue sich schon jetzt auf die nächsten Darbietungen und wünschte weiterhin viel Erfolg. Neben dem Jahreskonzert sind sieben weitere Auftritte sowie ein Ausflug geplant. Die Vorsitzenden Boris Rombach und Daniela Nägele dankten der Gemeinde sowie allen Unterstützern für die Förderung ihres Vereins.

     

     

    16.Juni 2011

    Moderne Akkordeonmusik

    Trachtenakkordeongruppe Breitnau entwickelt sich positiv.

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      Axel Traub und die Breitnauer Trachten Akkordeon Gruppe demonstrierten beim Jahreskonzert in der gut besuchten Kultur- und Sporthalle die ganze Bandbreite ihres Könnens. Foto: Heidrun Simoneit

    BREITNAU. Spritzig, modern, unterhaltsam, aber keineswegs alt, verstaubt oder gar unmodern – so kann sich Akkordeonmusik heute präsentieren. Moderne und unterhaltsame Klänge, die mit flinken Fingern spritzig gespielt wurden, zeigte die Breitnauer Trachtenakkordeongruppe bei ihrem Jahreskonzert in der gut besuchten Kultur- und Sporthalle auf eindrucksvolle Art und Weise.

    Durch das Konzertprogramm führte Ehrendirigent Bernhard Lickert. Aus seinem Munde kam auch ein Lob für die gute Arbeit seines Nachfolgers Axel Traub am Taktstock: "Die Akkordeongruppe hat sich gut zusammengefunden, die Entwicklung verläuft positiv," befand Ehrendirigent Lickert.

    Die Kleinsten eröffneten den musikalischen Abend. Aufmerksam beobachtet von ihren Angehörigen demonstrierte der Nachwuchs sein künstlerisches Talent und präsentierte einige Stücke aus einem Musical.

    Das Hauptorchester mit Dirigent Axel Traub eröffnete das Konzert mit einem Hit von Michael Jackson (Smooth Criminal). Es folgten Werke aus der Klassik, der Popmusik, Westernmelodien, eine Polka und ein Tango folgte. Die Konzertbesucher unterhielt das Orchester so mit einem abwechslungsreichen Programm.

    In der Pause ehrte Hubert Rombach, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Harmonikaverbands Bezirk Breisgau, ein treues Mitglied des Breitnauer Akkordeonorchesters. Katharina Korf bekam von ihm die Ehrennadel in Silber für zehn Jahre Mitgliedschaft überreicht. "Sie ist seit zwei Jahren auch die Schriftführerin und stets eine verlässliche Musikerin, obwohl sie in Freiburg wohnt", erklärte Rombach.

     

    21. März 2011

    Trachten-Akkordeon-Gruppe setzt auf die Jugend

    Förderprogramm "Singen-Bewegen-Sprechen" am Start / Susanne Faller wird zur neuen Kassiererin gewählt.

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      Neu im Vorstand ist Susanne Faller, die das Amt der Kassiererin übernimmt. Foto: Heidrun Simoneit

    BREITNAU. "Wachst und gedeiht" lautete der Wunsch von Ehrendirigent Bernhard Lickert, der den Taktstock im letzten Sommer an seinen Kollegen Axel Traub weitergegeben hat. Die Jugend ist wichtige Stütze und Zukunft des Vereins – das wurde bei der 25. Mitgliederversammlung der Breitnauer Trachten-Akkordeon-Gruppe im Hotel Kreuz deutlich.

    "Die Voraussetzungen sind gut", sah Bürgermeister Josef Haberstroh. Auch wenn die Kassen der Gemeinde fast leer seien, kämpfe er gegen Kürzungen im Jugendbereich und mache sich stark für die nötige Unterstützung.

    Die hat der Verein im letzten Oktober durch ein neues Landesförderprogramm erhalten. Da ging das innovative musikalische Bildungsangebot "Singen-Bewegen-Sprechen" für Kinder vom Kindergarten bis zur vierten Grundschulklasse in Breitnau an den Start. Dieses Programm soll Kindern bei Gesang, Sprache und Musik und elementare Freude, die durch entsprechende Bewegung noch gesteigert wird, vermitteln. Initiator ist das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Ziel dabei ist eine qualifizierte und durchgehende musikalische Bildung von Kindern zwischen vier und zehn Jahren. Für die Umsetzung des Programms ist ein Ausbau in Jahresschritten mit Beginn im vorletzten Kindergartenjahr vorgesehen. Ab dem Schuljahr 2011/2012 wird sukzessive ein weiterer Jahrgang bis zur vierten Grundschulklasse einbezogen. Die Kooperation ist auf eine Dauer von sechs Jahren angelegt.

    Traub, Dirigent des Hauptorchesters, freute sich, dass er sich nach einer problematischen Anfangsphase mittlerweile etablieren konnte und deutlich Aufwind spürt: "Nach 23 Jahren einen neuen Dirigenten zu haben, ist nicht einfach. Aber der Verein ist hilfsbereit und engagiert." Dem stimmte sein Vorgänger zu. Lickert erinnerte sich an ein stressiges Jahr und tolle Höhepunkte für die Gruppe und versprach, falls Not am Taktstock sei, einzuspringen.

    In den Wahlen sprachen die Mitglieder dem Vorstand ihr volles Vertrauen aus und wählten ihn fast geschlossen wieder. Daniela Nägele, Kathleen Bingert und Boris Rombach bleiben an der Spitze. Unterstützt werden sie von Schriftführerin Katharina Korf. Pirmin Faller und Klaus Willmann bleiben Beisitzer. Die Finanzen im Auge hat allerdings ab sofort Susanne Faller. Sie löste Sonja Hering ab, die 18 Jahre lang die Kasse betreute.


     

    9.Juli 2010

    Ade vom Verein, nicht von der Musik

    26 Jahre lang hat Bernhard Lickert die Trachtenakkordeon-Gruppe Breitnau geleitet.

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      Bernhard Lickert Foto: a. schwär

    BREITNAU. 26 Jahre lang war Bernhard Lickert Dirigent der Trachtenakkordeon-Gruppe von Breitnau. Nun gab er den Dirigentenstab an Axel Traub aus Freiburg weiter und verabschiedete sich – wie berichtet – im Jahreskonzert des Vereines.

    Lange schon habe er diesen Schritt überlegt, und leicht sei es ihm auf keinen Fall gefallen, erzählt Bernhard Lickert, aber nach mehr als 26 Jahren sei es wichtig, dass in der Akkordon-Gruppe einmal ein neuer Wind wehe.

    Der 46- jährige gelernte Fernemeldehandwerker ist von Kindesbeinen an mit der Musik aufgewachsen. Und im Laufe der Jahre hat sie sich zu seiner Leidenschaft entwickelt. Schon der Großvater aus Breitnau war Dirigent des Musikvereines. Auch seine Mutter Luise Lickert war viele Jahre Mitglied im Kirchenchor. Zwei seiner Geschwister hatten schon vor ihm mit dem Tastenklopfen angegefangen. 1974 begann Bernard Lickert seine Ausbildung bei Akkordeonlehrer Josef Asal aus Freiburg. Lange Jahre war dieser Dirigent und Ausbilder zugleich bei der Akkordeongruppe in Hinterzarten. Bis 1981 war Bernhard Lickert in Hinterzarten und Breitnau bei beiden Vereinen Mitglied. Als Spieler war er in allen Stimmlagen tätig.


    Die Akkordeongruppe Breitnau wurde 1974 von Hans Mahler gegründet: "Hans verdanke ich sehr viel. Er hat mir vieles beigebracht und mir das Ein oder Andere mit auf den Weg gegeben", fasst Lickert zusammen und erinnert sich an eine Besprechung vor vielen Jahren in der Hans Mahler zu Lickert sagte: "Bi de Probe muesch du hart si, aber nuchher, huck au widder mit diene Lit zsemme un lach mit ne". 1984 wurde das Jugendorchester des Vereines gegründet. Neun Jahre standen die Zöglinge unter den Fittichen von Bernhard Lickert.

    Nachdem Hans Mahler schwer erkrankt war, übernahm Lickert von 1987 bis 1989 kommissarisch das Hauptorchester. Mehrere Lehrgänge und Weiterbildungen folgten in diesen Jahren. Im März 1989 bestand Bernhard Lickert die Dirigenten-Prüfung an der Bundesakademie in Trossingen. Fortan leitete er nun die Trachtenakkordeon-Gruppe Breitnau. Mehrere Male war er zugleich Sprecher des Vereines und Vorsitzender.

    Ihm habe die Arbeit mit den Menschen und der Musik immer große Freude bereitet. Leicht sei es sicherlich nicht immer gewesen, aber er möchte keine Stunde missen, erklärt Lickert.

    Viele Konzerte, Hochzeiten und kirchliche Auftritte zählen zu den Höhepunkten. Auch die gemeinsamen Ausflüge bleiben ihm ihn Erinnerung.

    Mit der Musik hört Bernhard Lickert nicht ganz auf. Noch einmal wird er das Orchester am 24. Juli, bei der Hochzeit seines Patenkindes (ebenfalls Mitglied des Vereines) dirigieren. Als Alleinunterhalter und in dem Trio "God it gits it" mit Volker Uhlmann und Thomas Eichhorn wird er auch weiterhin tätig sein.

     

    8.Juli 2010

    Zwei Ehrennadeln in Gold und Silber

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      Für ihre langjährige Treue zum Harmonika-Verband wurden Frieda Grüninger und Christoph Nägele beim Jahreskonzert der Trachtenakkordeongruppe Breitnau ausgezeichnet. Foto: Andrea Schwär

    BREITNAU (sra). Beim Jahreskonzert der Trachtenakkordeongruppe Breitnau am Samstag in der Kultur- und Sporthalle, galt es den verdienten musikalischen Leiter Bernhard Lickert zu verabschieden (wir berichten noch). Im Laufe des abwechslungsreichen Konzertabends galt es dann noch zwei langjährige Aktive in den Orchesterreihen im Namen des Harmonikaverbandes zu ehren. Geehrt wurden an diesem Abend Christoph Nägele und Frida Grüninger. Nägele erhielt die silbernen Ehrennadel des Verbandes für seine zehnjährige Mitgliedschaft im Verband. Frida Grüninger erhielt sogar die goldene Ehrennadel für 40 Jahre Mitglied im Verband überreicht.  

    Verdis Triumphmarsch kündigt den Abschied an

    6.Juli 2010

    Dirigent Bernhard Lickert verabschiedet sich mit einem sehr gelungenen Konzertabend von der Trachtenakkordeongruppe Breitnau.

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      Dirigent Bernhard Lickert und das Orchester der Trachtenakkordeongruppe Breitnau stellten sich am Samstag letztmals dem Applaus des Publikums. Nach 26 Jahren gibt Lickert den Taktstock weiter. Foto: Andrea Schwär

    BREITNAU. Drei Stunden lang anspruchsvolle Musik bot die Trachtenakkordeongruppe Breitnau bei ihrem Jahreskonzert, das gleichzeitig das Abschiedskonzert des langjährigen Dirigenten und musikalischen Leiters Bernhard Lickert war, am Samstagabend in der Kultur- und Sporthalle in Breitnau.

    Unter den mehr als 250 Besuchern waren auch viele ehemalige Mitglieder des 1974 gegründeten Vereines. "Musik weckt Emotionen" so lautete das Motto des feierlichen Abends und die 21 Spielerinnen und Spieler konnten dies hervorragend umsetzten.

    Boris Rombach, Mitglied des Vorstands, begrüßte die vielen Besucher und Kathleen Bingert führte gekonnt durch das abwechslungsreiche Programm.

    Als der Vorhang sich zum ersten Mal öffnete, war auf der Bühne allerhand los. Mehr als 30 Kinder von der Kooperation Schule-Verein und andere Jugendliche, die sich noch in der Ausbildung befinden, hatten sich um Axel Traub versammelt. Bereits im Januar übernahm Traub die Jugendausbildung und wird künftig auch das Hauptorchester leiten: "Wir hoffen, dass alle klappt und keiner mit dem Finger da nebe dabt", lautete seine lustige Ansprache. In nur drei Proben hatten die vielen Kinder drei Musikstücke einstudiert. "Das Echolied" und "Dreaming" beide komponiert von Axel Traub und "Fetter Bass" von Wolfgang Kahl zeigten sie ihr Können und hatten schon beim ersten Stück die Zuschauer-Herzen gewonnen.


    Im Anschluss folgte das Nachwuchsorchester "Die flinken Tastenklopfer" unter Leitung von Waldemar Lang. Die Jugendlichen sind ein Zusammenschluss der Akkordeonvereine Breitnau, Neustadt und Saig. Passend zur Fußball-WM hatten sich die gekleidet. In den Farben rot, gelb und schwarz spielten sie mit flinken Fingern die rockigen und bekannten Stücke: "Smoke on the Water" von Deep Purple, arrangiert Benny Belton, "The Final Countdown" von Europe und "Hey Baby" von Bruce Channel.

    Nach der Pause nahm das Hauptorchester auf der Bühne platz. Letztmals gab Bernhard Lickert bei diesem Konzert den Ton an. Mit dem feierlichen Stück von Giuseppe Verdi, "Triumph-Marsch" eröffneten sie den Konzertteil. Die Begleitung mit der Trompete setzte Frank Zähringer perfekt um. Mit "Hymn of Joy" von Ludwig van Beethoven und dem Reggae "No Woman No Cry" von Bob Marley, bewiesen die Spielerinnen und Spieler die musikalische Vielfalt des Vereines.


    Bezirksvorsitzender des Harmonika-Verbandes Hubert Rombach gratulierte der Trachtenakkordeon-Gruppe zu ihrem Können. Er bedankte sich bei Bernhard Lickert für die lange Zugehörigkeit und sein hervorragendes Arrangement. Gleichzeitig wurde Lickert von der Trachtenakkordeon-Gruppe zum Ehrendirigent ernannt.

    Viele Erinnerungen und Emotionen kamen im Anschluss auf, als das Orchester das Stück "Memory" bekannt aus dem Musical "Cats" spielte. In der begleitenden Bildschirmpräsentation konnten noch einmal viele Eindrücke des Werdegangs von Bernhard Lickert gezeigt werden. Dieser war sichtlich gerührt und bedankte sich herzlich. Die begeisterten Zuschauer spendeten lange Applaus.

    "Here in my heart" von der Rockgruppe "Scorpions" stand als nächster Höhepunkt auf dem Programm. In diesem Stück wurde nicht nur gespielt, sondern auch gesungen. Katharina Korf und Bernhard Lickert brachten brillant diesen einfühlsamen Song zur Geltung. Es folgten Melodien aus "Fluch der Karibik", "My Way" von Claude Francois und Jacques Revau und die "L.R. Avenue" von Pascal Arnaud.

    Wieder einmal bewiesen die Spielerinnen und Spieler bei diesem Konzert gekonnt ihr musikalisches Können. Lange anhaltender Applaus war die Belohnung für den Konzertabend und die emsige Probenarbeit. Ohne eine Zugabe durfte das Orchester die Bühne nicht verlassen.

     

    Das Jahr bringt viele Veränderungen mit sich

    23.03.2010

    Dirigentenwechsel: Bernhard Lickert reicht Taktstock im Juli weiter / Trachten-Akkordeon-Gruppe muss Mitgliedsbeitrag erhöhen.

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    Dirigent Bernhard Lickert hier mit Maritta Hog gibt noch bis Juli bei der Trachten-Akkordeon-Gruppe Breitnau den Ton an. Foto: Liane Schilling

    BREITNAU. Ein Jahr steht jetzt das Dreier-Team, bestehend aus Daniela Lickert, Boris Rombach und Kathleen Bingert, bei der Breitnauer Trachten Akkordeon Gruppe an der Spitze. Jetzt, bei ihrer ersten Jahresversammlung, mussten sie ihre Mitglieder zur Kasse bitten.

    Schweren Herzens ließ Boris Rombach auf der 24. Mitgliederversammlung die Einzugsermächtigungen an die versammelten Mitglieder und Förderer austeilen und lieferte auch gleich die Begründung mit: "Wir haben das vergangene Jahr mit einem leichten Minus abgeschlossen. Deshalb gibt es dieses Jahr vielleicht vier Konzerte weniger. Um unseren neuen Dirigent bezahlen zu können, brauchen wir von jedem Mitglied mindestens acht Euro pro Monat." Bisher sollte das freiwillig geschehen. Sollte sich allerdings herausstellen, dass die Aktion auf freiwilliger Basis erfolglos verläuft, denkt der Vorstand über die Erhebung einer festen Pauschale nach. Der Einzug soll im April starten.

    Das Jahr 2010 bezeichnete Noch-Dirigent Bernhard Lickert als ein Jahr der Veränderungen. Nach 23 Jahren am Taktstock und 25 Jahren im Vorstand überlässt Bernhard Lickert im Juli nach dem Jahreskonzert (3.Juli) sein verantwortungsvolles Amt Axel Traub, der sich auch gleichzeitig als Jugendausbilder, um den Nachwuchs kümmert.

    Der zur Jahreshälfte ausscheidende Dirigent Bernhard Lickert lobte seine Schützlinge im Orchester und bescheinigte ihnen ein gutes Niveau: "Wir können einige Literatur spielen. Für so einen kleinen Ort wie Breitnau ist das nicht selbstverständlich." Lickert machte in seinem Rückblick auf das Berichtsjahr aber gleichzeitig auch deutlich, dass es immer schwerer werde, das Publikum einladend anzusprechen: "Wenn ein Jahreskonzert nicht als ein Event angelegt ist, kriegst du die Leute nicht hinterm Ofen hervor." Von seinem Nachfolger im Amt des musikalischen Leiters, erwarte er frischen Wind, der dem Orchester sicherlich gut tun werde.

    Lickert freute sich über den Erfolg der Jugend, bei der auch Maritta Hog als Leiterin der Melodica-Arbeitsgemeinschaft ausgezeichnete Arbeit leistet. Mit dem Kooperationsprojekt zwischen Schule und dem Verein ist die Trachten-Akkordeon-Gruppe jetzt im zweiten Jahr. Im vergangenen Jahr 2009 gab es eine Flöten-AG mit acht Kindern in der dritten Klasse. Weitere drei Kinder hatten Einzelunterricht. Die Melodica-AG in Klasse zwei hatte sechs Nachwuchsmusiker.  

    Autor: Heidrun Simoneit

    Adventliche Klänge

    8.12.2009

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    Adventskonzert der Trachtenakkordeonverein Breitnau | Foto: Privat
    BREITNAU (BZ). Passend zum Advent läutete in der fast voll besetzten St. Johannes Kirche die Trachten-Akkordeongruppe die vorweihnachtliche Zeit musikalisch ein, und brachte mit dem Programm die Ruhe und Besinnlichkeit dieser Zeit wieder ein wenig näher. Unter der musikalischen Leitung von Bernhard Lickert begann das Orchester mit dem Choral aus "Choral and Rock out" von Ted Huggens. Der Choral wurde gekonnt solistisch von Daniela Lickert mit dem Elektronium begleitet.

    Nach einer besinnlichen Begrüßung des Vorsitzenden Boris Rombach, der auch zugleich durchs Programm führte, folgte das Stück "Auf einem persischen Markt" von Albert W. Keelbey, wobei dieses Stück im weitesten Sinne die Gegend in der Jesus gelebt hat darstellt. Mit dem Kommen und Gehen von Karawanen, die Rufe der Bettler, das Erscheinen der Prinzessin und des Kalifen sowie das Spiel der Gaukler und Schlangenbeschwörer kamen hier gut musikalisch zum Ausdruck.
    Es folgte das temperamentvolle und klangstarke Stück "die Israeli Suite" von Johan J. De With.

    Mit dem Gedanken an eine friedlichere und gerechtere Welt verbunden, war das Stück des erst kürzlich verstorbenen Pop-Königs Michael Jackson, der "Earth Song". Die Komposition wurde unterstützt mit dem Keyboard, gespielt von Michaela Schlegel, vorgetragen. Auch das moderne Stück "Free World Fantasy", von Jacob de Haan komponiert, wurde gekonnt dargebracht und der Traum von einer Welt ohne Krieg symbolisiert.

    Aus der Komposition "Messias" von Georg Friedrich Händel, folgte das Stück "Halleluja", das zum letzten Teil des Konzertes nochmals kräftig herausragte.

    Ein Höhepunkt des Konzertes war das Stück "Ave Maria" von Franz Schubert, es wurde begleitet durch die Solistinnen Katja Hog und Frieda Grüninger auf der Mundharmonika und im zweiten Teil noch gesanglich sehr gefühlvoll unterstützt vorgetragen von Katharina Korf.

    Unter der Leitung von Maritta Hog kamen die Melodica-Spieler mit dem Stück "Wir sagen Euch an den lieben Advent" dann zu ihrem ersten Auftritt, der ihnen auch sehr gelungen ist und mit viel Applaus belohnt wurde. Auch Stefanie Waldvogel und Sylvia Wursthorn wagten sich mutig ans Mikrofon um ihre Adventlichen Verse vorzutragen.

    Pfarrer Lorenz Seiser umrahmte mit Gedanken um den Advent das Konzert.

    Als A-cappella wurde darauf folgend das Stück "Nimm Dir Zeit", gesungen von Maritta Hog, Katharina Korf, Michaela Schlegel, Klaus Willmann und Bernhard Lickert vorgetragen.

    Zum Abschluss folgte das Arioso aus Cantata con Stromenti von Georg Friedrich Händel und das "Dona Nobis Pacem" – Gib uns deinen Frieden wonach das Orchester dann mit viel Applaus belohnt wurde. Der Abend klang mit Glühwein gemütlich vor der Kirche aus.

     

    Ein Instrument zeigt Vielfalt

    20.10.2009

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    Viel Temperament, aber auch ein feines Gespür für atmosphärische Stimmungen entwickelten die Musiker des Handharmonika-Clubs Rötenbach unter Leitung von Uros Svete. | Foto: Michael Köllner
    HOCHSCHWARZWALD. Ein großes Potenzial schlummert in den vier Akkordeongruppen des Hochschwarzwaldes, die sich im bereits schneebedeckten Breitnau zu einem Gemeinschaftskonzert trafen. Wer immer noch der Meinung war, dass mit diesem Instrument nur gefällige oder einfach gestrickte Musik zu machen ist, der wurde eines Besseren belehrt. Was die Dirigenten der verschiedenen Vereine an innovativer Basisarbeit leisten, ist vorwärts gewandt und unserer Zeit angemessen: Ja zur Moderne, zu Experimenten und Hinwendung zu einem Musikgeist, der wagt und auf ganzer Linie gewinnt.

    Darüber hinaus fällt das hohe spieltechnische Niveau auf. Dieses Können ist auch ausschlaggebend für die gehörte genaue und gelungene Umsetzung der Werke und begeisterte in unterschiedlichsten Stilrichtungen und Arrangements, mit Schlagzeug, Elektronium und Keyboards.

    Die vielen Besucher, die von der Breitnauer Akkordeongruppe vorzüglich bewirtet wurden, durften sich auf Abwechslung und Niveau freuen. So sehr alle vier Gruppierungen die genannten Stärken vereinen, so sind sie im hörbaren Vergleich trotzdem individuell unterschiedlich und stellen jeweils einen Klangkörper mit eigenem Charakter und Charme dar. Der bereits 1931 gegründete Akkordeon und Handharmonika-Club Neustadt eröffnete den Abend mit dem Konzertorchester unter Waldemar Lang. "The Sound of Music" von Richard Rodgers wartete mit Swing vom Feinsten auf. Homogen und klangschön das Zusammenspiel der Musiker, gut gelungen die Lautstärke-Abstufungen bei zurückhaltenden, introvertierteren Teilen. Mit "Caribbean Fantasy", einer Hommage an "Fluch der Karibik", bewies das Ensemble zudem seine Stärke für rhythmische Finessen und einen fülligen, breiten Filmmusiksound.

    Die Trachten-Akkordeongruppe Hinterzarten unter der versierten und lebendigen Leitung von Frank König brachte professionelle Sicherheit auf die Bühne. Auffallend war vor allem die erfolgreiche Detailarbeit an den einzelnen Passagen. Bei dem ursprünglich für Blasorchester geschriebenen "Concerto d’Amore" von Jacob de Haan wurden rhythmische Hürden genauso auf den Punkt gebracht wie der hervorragend ausgeprägte Umgang mit der Dynamik: Das war wirklich feines Piano, großartig das An- und Abschwellen der Lautstärken. Auch bei den nächsten beiden Werken fielen die klar herausgearbeiteten Melodielinien auf, die sich vom Klangteppich der Begleitung abhoben.

    Wieder unter dem Dirigat von Waldemar Lang präsentierte der Handharmonika Spielring Löffingen zwei Medleys von Joe Cocker und Phil Collins, komplexe Arrangements voll schwieriger rhythmischer Ecken und Kanten, interessanter Dissonanzen und überraschender Wendungen. Formschön gelungen das Zusammenspiel des Orchesters. Da war Konzentration und Präsenz, fein herausgearbeitet das abwechslungsreiche Farbenspiel, das den Akkordeons, unterstützt von Keyboards und Schlagzeug, innewohnt.

    Der Handharmonika-Club Rötenbach beendete mit sechs offiziellen Darbietungen den Abend. In dem 1951 gegründeten Verein finden sich Jung und Alt wieder und das zeigt, dass das Instrument nach wie vor bei der heranwachsenden Generation großes Interesse findet. Auch Leiter und Dirigent Uros Svete hat dem Orchester eine große Leistung entlockt. Die Stücke waren stilistisch abwechslungsreich und zeigten die immense Bandbreite der Musiker: Spielfreude pur und schmissig bei "Melodie und Rhythmus" von Renato Bui, interessante Klanggebilde und "französischer" Charme beim englischen Komponisten Derek Bourgeois und seiner "Serenade", großes Gespür für Temperament, Dramatik und melancholisch-erotische Spannung bei Musik von "ARTango", aber auch die Fähigkeit für atmosphärische Stimmungen bei Rondo Venezianos "Sinfonia per un Addio". Mit einem zackigen Marsch wurde schließlich der Sektempfang an der Bar offiziell eröffnet.  

     

    Neu formiertes Vorstandsteam

    BREITNAU (BZ). 25.03.2009 Mit einem neu formierten Vorstandsteam geht die Trachten-Akkordeongruppe Breitnau die bevorstehenden Aufgaben an. Auch Ehrungen waren ein Schwerpunkt bei der Hauptversammlung am Freitagabend im Backhof Helmle.

    Vorstand
    Bild von den neu gewählten VorstandsmitgliedernTrachtenakkordeovereinvon links nach rechts:Pirmin Faller (Beisitzer), Kathleen Bingert ( Vorstandsteam), Katharina Korf (Schriftführerin) und ganz rechts Boris Rombach (Vorstandsteam) | Foto: privat
    Maritta Hog wird sich zukünftig besonders um die Jugend- und Nachwuchsarbeit im Verein kümmern und tritt deshalb nicht mehr für ihr Amt im Vorstandsteam an. In diesem Jahr lief das Projekt Kooperation Schule − Verein in Zusammenarbeit mit Schulleiterin Karina Bach an. Es sei wichtig, die Kinder früh an ein Instrument heranzuführen. Auch eine Flöten- AG bietet sie an der Schule schon an.

    Schriftführerin Barbara Faller zählte 18 Konzerte und einige gesellige Aktivitäten. Höhepunkt war das Jahreskonzert im Mai mit großer musikalischer Vielfalt auf dem Akkordeon. Über einen kleinen Gewinn von 1300 Euro konnte Kassiererin Sonja Faller berichten.

    Bei 83,2 Prozent lag der durchschnittliche Probenbesuch. Nur einmal gefehlt hatte Pirmin Faller. Auch Maritta Hog mit 95 Prozent sowie Sonja Faller und Klaus Willmann mit jeweils 90 Prozent wurden für ihren Probenbesuch ausgezeichnet.

    Hubert Rombach, Bezirksvorsitzender des Deutschen Harmonika-Verbandes nahm die Verbandsehrungen vor. Sonja Faller erhielt die goldene Ehrennadel für 25 Jahre. Geehrt wurden für 15 Jahre Daniela Lickert und Barbara Faller. Karin Martin ist bereits seit 30 Jahren im Verein und erhielt vom Verband für 50 Jahre die Verdienstnadel in Gold. Für 35 Jahre im Verein wurde Frieda Grüninger geehrt, Bernhard Lickert für 30 Jahre, Georg Hermann (25) und Boris Rombach (20).

    Daniela Lickert wird dem Vorstandsteam erhalten bleiben. Maritta Hog und Jochen Martin, die bereits seit zwölf Jahren im Vorstandsteam tätig waren, werden nicht mehr für das Amt kandidieren. Als Nachfolger wurden einstimmig Kathleen Bingert und Boris Rombach. Katharina Korf löst nach acht Jahren Schriftführerin Barbara Faller ab. Die Kasse wird auch weiterhin von Sonja Faller geführt. Als Beisitzer wurde Klaus Willmann bestätigt. Pirmin Faller wurde als weiterer Beisitzer ebenfalls einstimmig gewählt.

    Jochen Martin vom Vorstandsteam stellte organisatorisches in den Vordergrund seines Ausblickes. Höhepunkte sind das Kirchenkonzert am 1. Adventssonntag und das Gemeinschaftskonzert der AG Hochschwarzwald im Oktober, bei dem die Akkordeongruppe die Bewirtung übernimmt. Dirigenten Bernhard Lickert bedankt sich besonders bei Maritta Hog für ihre Jugendarbeit. Es sei wichtig, die Jugend für Musik zu begeistern.  

    Autor: bz

     

    Badische Zeitung vom Donnerstag, 8. Mai 2008 

    Musikalische Zeitreise durch 20 Jahre Abo

    Trachten-Akkordeongruppe Breitnau beweist beim Jahreskonzert eine musikalische Vielfalt

    BREITNAU (BZ). Die musikalische Vielfalt des Akkordeonspiels prägte das Jahreskonzert der Breitnauer Trachten-Akkordeongruppe am vergangenen Samstag in der sehr gut besuchten Kultur- und Sporthalle. Das Publikum erwartete eine musikalische Zeitreise mit Stücken aus den vergangenen 20 Jahren. Außerdem gab es an diesem Abend ein kleines Jubiläum zu feiern: Bernhard Lickert dirigiert seit 20 Jahren die Breitnauer Trachten-Akkordeongruppe.

    Das Hauptorchester eröffnete feierlich mit dem "Festlichen Auftakt" von August Petzmann den Konzertabend. Die folgende Ouvertüre in C-Dur von Rudolf Würthner hat für Dirigent Bernhard Lickert eine besondere Bedeutung, weil er mit dieser Komposition seine Dirigentenprüfung bestand. Ein weiteres Stück präsentierte das Orchester mit "Harmonika auf Wanderschaft" von Curt Mahr. Der Nachwuchs unterstützte mit schauspielerischen Einlagen, um die Bedeutung der sechs Sätze zum Ausdruck zu bringen. Das Jugendorchester "Flinken Tastenklopfer"

    gestaltete den Abend unter Leitung von Monika Müller mit flotten Melodien mit. Die Stücke wurden sehr humorvoll und schwungvoll durch Kostüme und Gesten untermalt.

    Frank König nahm einige Ehrungen vor und zeichnete für 25 Jahre Mitgliedschaft Maritta Hog und Klaus Willmann für ihr langjähriges Engagement aus. Der musikalische Leiter, Bernhard Lickert erhielt die goldene Ehrennadel für 20 Jahre Tätigkeit als Dirigent.

    Temperamentvoll präsentierte im zweiten Teil das Hauptorchester spanische Impressionen "Rhapsodia Andalusia" und "Free World Fantasy" von Jakob de Haan. Die Hits von Herb Alberts und der Popsong "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" von Nena, perfektioniert durch den Gesang von Katharina Korf, kamen ganz gut an. Eindrucksvoll gespielt "A little bit of Queen" mit einer kleinen Auswahl der größten Hits der Gruppe Queen. Mit "Music" von John Miles beendete das Hauptorchester die gelungene Zeitreise. Als Zugabe spielte das Orchester die Polka "Schwarz-Rote Kirschen" . Nach dem offiziellen Teil sorgten einige Spieler des Vereines, Susanne Wursthorn, Christoph Nägele sowie Bernhard Lickert, mit der Steirischen Harmonika für einen gemütlichen Ausklang.


     Badische Zeitung vom Samstag, 29. März 2008 

    Der Trend bei der Jugend steht eher auf Schwund Abo

    Trotz junger Spitzenkönner plagt sich die Trachtenakkordeongruppe mit Nachwuchssorgen / Martin nur noch ein Jahr Vorsitzender

    Von unserer Mitarbeiterin Heidrun Simoneit

    BREITNAU. Auf ihre Jugend ist die Trachten-Akkordeongruppe in Breitnau besonders stolz. Konnten doch gerade Katja Hog, Florian Lickert Christina und Thomas Schlegel ihr musikalisches Talent beim Bezirksjugendwettbewerb in Waldkirch eindrucksvoll unter Beweis stellen. Katja Hog erhielt das Prädikat "ausgezeichnet" , ihre Mitstreiter gingen mit dem Prädikat "sehr gut" nach Hause. In der Hauptversammlung des Vereins demonstrierten sie noch einmal ihr Können. Dirigent Bernhard Lickert lobte die Nachwuchstalente: "So eine Teilnahme ist an sich schon ein Erfolg. Das traut sich nicht jeder." Als Anerkennung für ihre ausgezeichneten Leistungen spendierte der Verein begehrte Kinogutscheine.

    Elf Akteure zählt die Jugendabteilung, vier üben am Keyboard, die anderen haben sich für das Akkordeon entschieden. "Der Trend bei der Jugend steht eher auf Schwund als auf Zuwachs" , bedauerte Lickert. Wie aber bringt man ein Kind in der heutigen Zeit dazu, Akkordeon zu spielen? Der Wille dazu fehle beim Nachwuchs, erkannte der Vorsitzende Jochen Martin. Da müsse kräftig die Werbetrommel gerührt werden, sonst werde es um den Nachwuchs schlecht bestellt sein.

    Erfreulicher ist die Situation beim Hauptorchester. 21 Aktive zeigten ein fast zufriedenstellendes Interesse an den Proben. "Der Durchschnitt lag bei fast 83 Prozent, ist aber bestimmt noch steigerungsfähig" , glaubt Lickert. Von 66 Zusammenkünften fehlten Pirmin Faller und Maritta Hog nur dreimal. Auch Sonja Faller, Michael Hermann, Boris Rombach und Barbara Faller lagen mit 92 Prozent Anwesenheit gut im Rennen.

    Neben den Zusammenkünften trafen sich die Musiker zu Ausflügen, Hochzeiten, Geburtstagen und 17 Konzerten. Nicht immer waren die Aktivitäten von finanziellem Erfolg gekrönt. So präsentierte sich der Flohmarkt am Sommerkonzert nur mit drei Ständen. Zwei Jahre zuvor war dieser Markt noch sehr gut besucht, deshalb will man daran festhalten.

    Finanziell schloss das Vereinsjahr mit einem Minus von 416 Euro ab, verriet Kassiererin Sonja Faller. Musikalisch aber war 2007 erfolgreich. Dirigent Bernhard Lickert, der die Möglichkeit hatte, ein weiteres Orchester zu übernehmen, entschied sich für die Breitnauer und hat sich ganz der Aus- und Weiterbildung seiner Musiker verschrieben. Mit dem Schwund in der Jugendabteilung ist er nicht zufrieden: "Da muss etwas passieren." Das Amt des Dirigenten koste Kraft, brauche Vertrauen und Unterstützung, davon hänge sein weiterer Weg im Verein ab.

    Ein Weg aber wird im nächsten Jahr ganz sicher zu Ende sein. Der Vorsitzende Jochen Martin nutzt die Versammlung nochmals, um daran zu erinnern: "Nächstes Jahr stehe ich nicht mehr zur Verfügung. Dann muss ein anderer an der Seite neben Daniela Lickert und Maritta Hog sitzen." Vorschläge für einen Nachfolger blieben noch aus. Dafür konnte aber eine andere freie Position besetzt werden. Für die scheidende Kassenprüferin Susanne Wursthorn wird Christoph Nägele an der Seite von Boris Rombach Platz nehmen.

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     Badische Zeitung vom Mittwoch, 12. Dezember 2007 

    Die Zuhörer summen mit Abo

    Chorkonzert in Eisenbach

    Von unserem Mitarbeiter Gert Brichta

    EISENBACH. Einfühlungsvermögen und Geschmack bewies Chorleiter Karl-Ferdinand Willmann beim Jahreskonzert der Chorgemeinschaft Eisenbach/Schwärzenbach. Zum einen reduzierte er den Druck auf die Sänger, indem er die Trachtenakkordeongruppe aus Breitnau engagierte, die rund die Hälfte des Jahreskonzerts bestritt. Die stimmliche Belastung seiner zunehmend älter werdenden Sänger wurde damit auf ein solides Maß vermindert. Großartig war der Griff in die Notenkiste: Mit gefälligen Melodien vermittelten nicht nur die Sänger selbst Freude am Gesang, sie steckten damit auch die Zuhörer an. Nach einem Auftakt mit Liedern von Paul Zoll stellte sich die Breitnauer Trachtenakkordeongruppe mit dem Triumphmarsch aus der Verdi-Oper "Aida" vor. Als Solist mit der Trompete trat hier Hubert Schuler aus Schollach auf. Nach den Tessiner-Liedern im Dreiviertel-Takt sowie der schnellen Straußpolka "Leichtes Blut" gerieten die Eisenbacher bei Melodien des "Vogelhändlers" (Carl Zeller) ins Schwärmen. Dass die Zuhörer leise mitsummten, war ein Beleg dafür, dass die Musikauswahl ein Volltreffer war. Bernhard Lickert und seine Breitnauer Musiker setzten den Schlusspunkt der ersten Konzerthälfte gemeinsam mit dem Männerchor mit dem Evergreen "Spanish eyes" von Bert Kaempfert. Auch im zweiten Teil des Konzertabends fanden die Eisenbacher und Schwärzenbacher Sänger mit Werken aus den Federn von Johann Schrammel, Carl Zeller und vor allem Johann Strauß Gefallen beim Publikum. Anita Willmann begleitete den Chor am Flügel. Die Breitnauer Akkordeongruppe setzte den Schlusspunkt unter anderem mit Melodien von "Rondo Veneziano" und sorgten für eine Überraschung mit einem "Gebet vor dem Heiligen Abend" , das die drei Mädchen Lena Sühling, Laura Schwab und Linda Meister vortrugen.

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     Badische Zeitung vom Montag, 14. Mai 2007 

     

    Vielfalt weckt Begeisterungsstürme Abo

    Trachten-Akkordeon-Gruppe Breitnau erntet für ihr Jahreskonzert viel Beifall / Gelungener Auftakt mit Nachwuchstalenten

    Von unserer Mitarbeiterin Liane Schilling

    BREITNAU. Gekonnt dargebotene musikalische Vielfalt auf Akkordeon und Mundharmonika sowie beste Stimmung, prägten das Jahreskonzert der Trachten-Akkordeon-Gruppe Breitnau am Samstag in der sehr gut besuchten Kultur- und Sporthalle.

    "Die flinken Tastenklopfer" , ein Zusammenschluss von zwölf Nachwuchstalenten aus Breitnau, Saig und Titisee-Neustadt unter der Leitung von Monika Müller, eröffneten den Konzertabend mit flotten Melodien von Rock über Cha-Cha zu Tango und Balladen, witzig durch Kostüme und Gesten untermalt. Erstmals mit von der Partie waren Karina Helmle und Benjamin Schuler aus Breitnau.

    Der örtliche Nachwuchs präsentierte sein Können separat mit drei Titeln unter der Leitung von Bernhard Lickert, der seit 18 Jahren auch das Konzertorchester der Trachten-Akkordeon-Gruppe dirigiert und zuvor schon Leiter des Jugendorchesters war. "Königlich, majestätisch" präsentierte er sich mit dem Hauptorchester, das mit dem "feierlichen Vorspiel" von Pilsl seinen Programmteil eröffnete, um dann mit "der Kalif von Bagdad" , einer Ouvertüre zur komischen Oper, in die Welt der orientalischen Königshäuser zu entführen. Der nächste Titel "My heart will go on" gehörte der Königin der Ozeandampfer, der Titanic. Die eindrucksvoll gespielte Filmmelodie wurde durch den exzellenten Gesang von Katharina Korf perfektioniert.

    Temperamentvoll präsentierte das Orchester bekannte Melodien des Königs des Rock" n Roll, Elvis Presley und mit "the Lord of the dance, ebenso wie die Filmmelodie zur Titanic von Hans-Günther Kölz arrangiert, einen flinken, rhythmischen Song, der als Stepp-Tanz-Show, in der eine irische Legende den Kampf der guten gegen die bösen Mächte verkörpert, bekannt wurde. Der berühmte "Funke" war längst übergesprungen und das Publikum forderte begeistert Beifall, der mit einer Marschmelodie gewährt wurde.

    Ebenfalls Begeisterungsstürme lösten die beiden Auftritte der "Harmonix" aus, die 2005 den Weltmeistertitel im Harmonikaspiel errangen. Die jungen, aber professionellen Spieler des Quartetts präsentierten bekannte Melodien aus verschiedensten Ländern, Balladen der Beatles ebenso wie Auszüge aus dem "Phantom der Oper" , Tango, Polka, Western- oder Zigeunermusik.

    Konzertbild